Eines Freundes guter Traum.

Eines Freundes guter Traum

Im Hinterzimmer beginnen Proben zu einem Theaterstück, vorn im Café reges Treiben. Stimmengewirr aus unterschiedlichen Sprachen, Dialekten. Kost und Logis werden erbettelt oder ersteigert, Spielkarten, Selbstgebrannter und Notizen mit Adressen auf den Tischen. Zürich, dreißiger Jahre. Eine Nacht lang. Menschen auf der Durchreise. Eine Nacht der Freundschaften, Liebeleien oder liebgewordener Feindschaften.

„In Bildern, eindringlich und genau, die aus vielen Orten und Zeiten eine wiederkehrende Situation verdichten: den Klang des Exils. Steger beschreibt die Flüchtigkeiten eines Aufenthalts, das Entschwinden der gewohnten Lebensbezüge, das Sicheinrichten im Vorläufigen. Und doch verbindet diese Figuren mehr als nur das Muster zufälliger Begegnungen: Das Versprechen einer Freundschaft, die überdauert und den Flüchtigen eine Heimstatt bietet.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

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