Fremd bin ich eingezogen. Eine Winterreise nach New York

Fremd bin ich eingezogen

Ein paar Musiker und ein Schauspieler erreichen New York. Haben Lieder im Gepäck. Deutsche Lieder. Sie sind eingeladen, Schuberts WINTERREISE am LaMama-Theater zur Aufführung zu bringen.

Ungewöhnlich die Instrumentierung mit Saxophon, Cello, Bandoneon und Klavier. Noch ungewöhnlicher, dass ein Schauspieler, Michael Altmann, und kein Sänger die Schubert-Lieder interpretiert. Altmann singt nicht, sondern krächzt, bellt, stöhnt und flüstert, und enttäuscht alle Freunde der hochartifiziellen Sangeskunst. Altmann atmet den Melodien Schuberts einen neuen, verruchten Rhythmus ein, er rotzt, hustet und säuft sich durch die von ihm besungenen Wälder und die Eiseskälte des Winters. Wie oft ist versucht worden, diesem Stück Musik das Besondere zurückzugeben und wie nachdrücklich ist es hier gelungen!

„Mr. Altman`s riveting presence, governed by an innately musical sense of rhythm and timing, transformed the cycle into a wholly different experience with a logic and integrity of its own.“

New York Times

…Ich führe ein filmisches Tagebuch mit Michael Altmann, um über die Straßen, die er – der Schauspieler, Wanderer und Vagabund – durchläuft, die Begegnungen in New York und seine Auftritte im Theater zu erzählen. Ein Film aus Schuberts Liedern, ein Film über den Winter in New York.

Szenische Bearbeitung der Winterreise: Gabriele Jakobi o Musikalische Bearbeitung: Achim Gieseler o Alfred Harth (Saxophon) o Thilo Krigar (Cello) o J.J. Mosalini jr. (Bandoneon) o Holger Groschopp (Klavier)

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